Das Leben nehmen wir nur aus dem eigenen Blickwinkel wahr.

 

Man ist da. Macht Erfahrungen. Lebt sein Leben. Die Erfahrungen, die wir machen, macht jeder für sich. Jeder entscheidet selbst, was man daraus macht und wie man es lebt.

 

Eines Tages wird der Tod an die Türe klopfen. Jeder von uns wird irgendwann die Welt verlassen. Der Tod ist vielleicht das, was dem Leben erst Sinn gibt. Die Endlichkeit, die dem Leben Sinn ergibt.

 

Seit mehr als 2000 Jahren gibt es Berichte über Nahtoderfahrungen. Menschen, die behaupten, sie hätten das Leben auf der anderen Seite des Todes erlebt. Studien belegen, Nahtoderfahrungen prägen den Menschen zutiefst. Naturwissenschaftlich betrachtet gibt es keinen Beleg für ein Leben nach dem Tod. Vielleicht ist es wissenschaftlich gesehen unmöglich, einen Beweis zu erbringen.

 

Wann darf etwas als Wissen gelten?
Ab wann hat etwas Wissen erschafft?
Was braucht es, um Wissen zu schaffen?
Wie objektiv ist Wissen schaffen?
Woher weiss man, was man fühlt?
Woher weiss man, dass man fühlt?
Woher weiss man, wie man fühlt?
Woher weiss man, was man wahrnimmt?

 

Woher weiss man, dass man ist?

 

Was kommt vor der Geburt? Dasselbe wie nach dem Tod? Oder nichts? Vielleicht gibt es eine Grenze, in der man Wissen schaffen kann. Man weiss nicht, was morgen kommt. Man weiss nicht, was in fünf Minuten kommt. Unerwartetes geschieht. Situationen erwarten einen, die man nicht kennt. Vertrautes wird neu. Die Unwissenheit ist allgegenwärtig. Es kann das Leben und Erleben spannend machen.

 

Mit dem Glauben können wir lernen, mit der Unwissenheit umzugehen. Dies stärkt uns. Es ermutigt uns. Ist eine beständige Kraft in uns. Eine unbändige Kraft, die Hoffnung bereithält.

 

Mit dem Vertrauen gewinnen wir Zuversicht, die Unwissenheit zuzulassen. Angestaute Emotionen und Gefühle können zum Ausdruck kommen. Selbst Verletzlichkeit wird zugelassen. Die Grundlage für eine innige Beziehung kann geschaffen werden.

 

Selbstsicherheit darf Einzug halten.

 

Die Unwissenheit zulassen. Selbstbewusstsein leben. Sich selbst bewusst sein.

 

Im Moment Deiner eigenen Gegenwart entstehen Möglichkeiten. Die Tiefe öffnet sich. Grenzen verschwinden. Der Horizont erweitert sich. Türe und Tore öffnen sich. Die Weite hält Einzug. Unendlichkeit zeigt sich.

 

Wissenheit über die Unwissenheit eingestehen. Unwissenheit über die Wissenheit eingestehen. Vielleicht seiner Wahrnehmung beginnen zu vertrauen. Vielleicht bereit sein, seinen Glauben zu erweitern, einen Perspektivenwechsel zuzulassen. Sich vielleicht auf eine mögliche Unendlichkeit einzulassen. Die mögliche grenzenlose Natur seiner selbst zu erfahren. Sich selbst in der Unendlichkeit seiner eigenen Fülle begegnen zu dürfen.

 

Im Ursprung: ich bin im Sein